BPM

Prozessmodell

Videoreihe Kernprozesse identifizieren - Teil 3 von 8

Wie in Teil 2 bereits angedeutet, bilden die Geschäftsprozesse die oberste Ebene eines gesamtheitlichen hierarchischen Modells, des Prozessmodells.

Auf den nächsten Ebenen wird ein Geschäftsprozess immer weiter in Teilprozesse unterteilt, bis man auf einer Ebene (etwa Ebene 3, 4 oder 5) den Prozess ganz konkret mit Aktivitäten beschreibt (meist in BPMN).

Durch den hierarchischen Aufbau ergeben sich keine Überlappungen von Prozessen, die zu Missverständnissen und Inkonsistenzen führen, wie sie oft in klassischen Sammlungen von Verfahrensanweisungen zu finden sind.

Durch die Identifikation aller Prozesse und genaue Abgrenzung der Prozessgrenzen auf oberster Ebene, erhält man weiterhin eine vollständige Abbildung aller Tätigkeiten. Jegliches Tun in einem Unternehmen ist eindeutig in einer Aktivität oder – falls diese noch nicht modelliert sind – in einem Teilprozess oder mindestens Geschäftsprozess beschrieben.

Dadurch dass für jeden Geschäftsprozess (oberste Ebene) später Prozessverantwortliche (oder Process Owner) benannt werden, existieren klare Verantwortlichkeiten für Prozessen.

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Thomas Schneider

Ich leite derzeit das Business Process Management (BPM) bei Raytheon Anschütz in Kiel, zuvor das Prozessmanagement im Engineering, bis 2008 in einem deutsch-japanischen Jointventure im Bosch-Konzern. Ich bin diplomierter Informatiker und begeistere mich neben den klassischen Prozessmanagement-Themen für Software-Tools und Digitalisierung.

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