Version 1.3 ist nun veröffentlicht. Unter http://www.sei.cmu.edu/cmmi/tools/cmmiv1-3 stellt das SEI die drei Kostellationen (ACQ, DEV, SCV) zum Download als PDF bereit. Interessant sind auch die Vergleichsdokumente, die für jede Konstellation die Änderungen zur Version 1.2 aufzeigen.
Wesentliche Änderungen
- IPPD wurde heruntergestuft auf zwei spezifische Praktiken und allgemeiner formuliert (Teaming)
- ML4/5 wurden klarer formuliert. OID wird zu OPM (Organizational Performance Management), um die Ausrichtung auf Geschäftsziele und bewusste Verwendung von Performance Baselines und Modellen stärker in den Vordergrund zu stellen.
- In der Darstellung in Fähigkeitsstufen wurden die generischen Ziele 4 und 5 entfernt (GG4&5 und CL4&5), da die Reduktion der Prozessgebiete auf Reifegrad 4&5 auf die generischen Praktiken (GP 4.1,4.2,5.1,5.2) zu häufigen Fehlinterpretationen führten.
- Bei einzelnen Praktiken wurde verstärkt auf agile Methoden Rücksicht genommen (im informativen Material).
Spezifische Änderungen im CMMI für Dienstleistungen
- Der Begriff „Projekt“ wurde durch „die Arbeit“ ersetzt. So heißt z.B. Projektplanung jetzt Arbeitsplanung und trifft so besser auf das Dienstleistungsumfeld zu.
- Einzelne Praktiken wurden klarer getrennt und formuliert (z.B. „workaround“ in IRP).
Upgrade Training
Termine und Seminare
- Kostenloser Infottermin zu CMMI/SCAMPI v1.3
am 31.01.2011, 12-16 Uhr bei München - CMMI for Development (3 Tage)
8.-10. November 2010 in Zürich - CMMI for Services v1.3 (3 Tage)
20.-22. Dezember 2010 bei München, füllt sich!
Mit Porto hatte das Software Engineering Institute (SEI) eine wirklich nette Location gewählt für die diesjährige SEPG Europe, die europäische Konferenz für Prozessverbesserung nach CMMI. Die zweit-größte Stadt Portugals ist Namensgeber ihres Landes und bekannt durch den Portwein. Zahlreiche Weinkellereien reihen sich am Ufer des Flusses Douro.
Als besonderes Highlight wurde für alle Teilnehmer und Gäste (einige flogen Ihre Partner ein) am Mittwoch-Abend ein Bootsausflug auf dem Douro veranstaltet, der schließlich bei der Kellerei Taylor’s endete mit einer kurzen Führung und anschließendem Dinner. Die Terrasse bot einen fantastischen Blick über die Altstadt von Porto an der anderen Uferseite.
Die Konferenz selbst fand in der Universität von Porto statt, genauer an der Engineering-Fakultät. Zahlreiche leerreiche Vorträge, Networking zwischen Prozessexperten aus Europa und den USA und interessante Keynote Speaker machten auch die diesjährige SEPG zu einem Highlight. Nächstes Jahr geht es nach Dublin (Irland) unter dem Thema Power the process.
