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	<title>Prozessblog &#187; News</title>
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	<description>Prozessverbesserung nach CMMI &#38; Co.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 16:24:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>ECQA® Certified Software Processs Improvement Manager</title>
		<link>http://prozessblog.de/20100630-ecqa-certified-software-processs-improvement-manager</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 22:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Änderungsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifikat]]></category>

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		<description><![CDATA[Software Quality Systems (SQS), nach eigenen Angaben größter unabhängiger Anbieter von Software-Test- und Qualitätsmanagement-Dienstleistungen, bietet neuerdings ein fünftägiges Seminar mit Zertifikat zum Software Process Improvement (SPI) Manager. Interessant dabei ist, dass der Trainingsinhalt auf den Grundsätzen des SPI Manifests basiert (siehe Artikel SPI Manifest). Auf der Website der SQS-Gruppe heißt es: Trainingsinhalt ist u.a. das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Software Quality Systems (SQS)</em>, nach eigenen Angaben größter unabhängiger Anbieter von Software-Test- und Qualitätsmanagement-Dienstleistungen, bietet neuerdings ein fünftägiges <a href="http://www.sqs.de/training-prozessoptimierung.php" target="_blank">Seminar mit Zertifikat</a> zum <em>Software Process Improvement (SPI) Manager</em>. Interessant dabei ist, dass der Trainingsinhalt auf den Grundsätzen des <em>SPI Manifests</em> basiert (siehe Artikel <a href="http://prozessblog.de/20100305-spi-manifest">SPI Manifest</a>).</p>
<p>Auf der Website der SQS-Gruppe heißt es: Trainingsinhalt ist u.a. das SPI Manifesto, der Einsatz von Prozessmodellen (CMMI®, ITIL, Test SPICE etc.), der Einsatz von Lebenszyklusmodellen (V-Modell®, RuP, Agile Vorgehensweisen u.a.), der Einsatz von Beschreibungsmodellen (BPMN, EPK, Swimlane etc.), die Management-Anforderungen an Prozesse, Kultur und Motivation bei der Umsetzung von Veränderungen, Effektiver Rollout von Prozessen, Planung und Umsetzung von Prozessverbesserungsvorhaben.</p>
<p>Das <a href="http://www.ecqa.org/" target="_blank"><em>ECQA-Projekt</em></a> definiert Kriterien und Richtlinien für die Definition von Zertifikaten im europäischen Raum. Insofern ist davon auszugehen, dass das Zertifikat qualitativ einem festgelegten Standard folgt; die Richtlinien stehen auf der ECQA-Website zum Download zur Verfügung.</p>
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		<title>SEPG North America 2010</title>
		<link>http://prozessblog.de/20100319-sepg-north-america-2010</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche war die SEPG-Konferenz in Savannah, Georgia (USA). Ich war leider nicht dabei, aber es scheinen einige interessante Vorträge präsentiert worden zu sein. Um eine Vorstellung zu bekommen, hier ein paar der Themenbereiche, denen die Präsentation typischerweise zuzuordnen sind: Arbeiten als Team Änderungsmanagement CMMI for Service Risikomanagement CMMI und Agile High Maturity Kombinieren von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche war die SEPG-Konferenz in Savannah, Georgia (USA). Ich war leider nicht dabei, aber es scheinen einige interessante <a href="https://sepg.wingateweb.com/na2010/scheduler/weekAtGlance.do" target="_blank">Vorträge</a> präsentiert worden zu sein.</p>
<p>Um eine Vorstellung zu bekommen, hier ein paar der Themenbereiche, denen die Präsentation typischerweise zuzuordnen sind:</p>
<ul>
<li>Arbeiten als Team</li>
<li>Änderungsmanagement</li>
<li>CMMI for Service</li>
<li>Risikomanagement</li>
<li>CMMI und <em>Agile</em></li>
<li><em>High Maturity</em></li>
<li>Kombinieren von Referenzmodellen</li>
<li>CMMI für kleinere Unternehmen</li>
<li><em>Measurement</em></li>
</ul>
<p><em>Watts Humphrey</em>, quasi der Vater des CMMI, war <em>Keynote Speaker</em> am Mittwoch. Ein beeindruckender Mann; ich konnte ihn letztes Jahr auf der europäischen SEPG in Prag erleben.</p>
<p>An deutschen Referenten fiel mir bisher nur der Vortrag von Winfried Russwurm (und Kollegen) von Siemens auf. Wir werden bestimmt mehr treffen, wenn es Ende Juni für Europa soweit ist.</p>
<p>Die diesjährige <strong>SEPG Europe</strong> wird <strong>vom 28. Juni bis 1. Juli in Portugal</strong> stattfinden.<br />
Weitere Details finden Sie auf der <a href="http://www.sei.cmu.edu/sepg/europe/2010/index.cfm" target="_blank">Website des SEI</a>.</p>
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		<title>Das SPI Manifest</title>
		<link>http://prozessblog.de/20100305-spi-manifest</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 23:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Änderungsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die EuroSPI Initiative sieht sich als europäische Plattform für Software Process Improvement (SPI) und veröffentlicht im Sinne dieser Mission verschiedene Materialien zum Thema Prozessverbesserung auf ihrer Website. Seit dem 1. Februar 2010 gibt es nun das SPI Manifesto, das in Zusammenarbeit einiger europäischer Prozessverbesserungs-Experten entstanden ist. Dabei unterstelle ich mal, dass sich das &#8220;S&#8221; für &#8220;Software&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_101" class="wp-caption alignright" style="width: 118px"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3540724710?ie=UTF8&amp;tag=prozessblogde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3540724710" target="_blank"><img class="size-full wp-image-101  " title="der_weg_zur_professionellen_it" src="http://prozessblog.de/wp-content/uploads/2010/03/der_weg_zur_professionellen_it.jpg" alt="" width="108" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Buch-Empfehlung</p></div>
<p>Die <a href="http://eurospi.net" target="_blank">EuroSPI</a> Initiative sieht sich als europäische Plattform für <em>Software Process Improvement (SPI)</em> und veröffentlicht im Sinne dieser Mission verschiedene Materialien zum Thema Prozessverbesserung auf ihrer Website.</p>
<p>Seit dem 1. Februar 2010 gibt es nun das <strong><a href="http://www.iscn.com/Images/SPI_Manifesto_A.1.2.2010.pdf" target="_blank">SPI Manifesto</a></strong>, das in Zusammenarbeit einiger europäischer Prozessverbesserungs-Experten entstanden ist. Dabei unterstelle ich mal, dass sich das &#8220;S&#8221; für &#8220;Software&#8221; getrost unterschlagen lässt, denn die definierten Werte und Prinzipien gelten wohl nicht nur für Prozessverbesserung im Software-Bereich, sondern ebenso für Hardware- oder Systementwicklung oder ganz andere Prozessverbesserungs-Initiativen.</p>
<p>Das Manifest definiert dabei drei <em>Werte</em>, die übersetzt grob wie folgt lauten:</p>
<p><em>Wir glauben fest, dass Prozessverbesserung</em></p>
<ul>
<li><em>die <strong>Menschen </strong>aktiv einbeziehen muss und sich auf ihre tägliche Arbeit auswirkt.<br />
(und nicht um anzugeben oder nur Management einzubeziehen)</em></li>
<li><em>das ist, was man tut, um das <strong>Unternehmen</strong> zum Erfolg zu führen.<br />
(und nicht um Normen anzuwenden, einen Reifegrad zu erreichen oder ein Zertifikat zu erhalten)</em></li>
<li><em>untrennbar einher geht mit <strong>Veränderung</strong>.<br />
(also nicht Weitermachen wie bisher)</em></li>
</ul>
<p>Die Werte sind zweifelsfrei gut gewählt und geben die Kerngedanken wieder, denen jedes Prozessverbessungs-Projekt nachgehen sollte.</p>
<h3>Erster Wert: Die Menschen</h3>
<p>Der erste Wert zielt darauf ab, Abstand zu nehmen vom berühmten <em>Elfenbeinturm</em>, in den wir Prozessheinis uns zu gerne einschließen, um Prozesse zu erfinden, die keiner versteht oder keiner braucht. Der Erfolg eines Unternehmens basiere auf dessen Wettbewerbsfähigkeit, argumentiert das Manifest weiter. Und diese Wettbewerbsfähigkeit gründet sich auf das Wissen, die Erfahrung und das <em>Commitment</em> der Mitarbeiter des Unternehmens. Prozessverbesserung versucht, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhöhen, und daher ist es nur logisch, dass Prozessverbesserung die Mitarbeiter mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung aktiv mit einbezieht.</p>
<p>Wir sehen diesen Wandel seit einiger Zeit, wenn wir einen Blick auf agile Prozesse werfen. Heute werden Probleme nicht mehr von einzelnen Experten gelöst, sondern von den Teams selbst, die gemeinsam Veränderung im Unternehmen bringen. In Japan ist diese Philosophie (bspw. durch <em>Kaizen</em>) schon länger etabliert. Während ein deutscher Mitarbeiter weit unter Hundert Verbesserungsvorschläge im Jahr anbringt, sind es für einen japanischen Mitarbeiter durschnittlich über Zweitausend pro Jahr.</p>
<h3>Zweiter Wert: Das Unternehmen</h3>
<p>Ein Produktentwicklungsprozess erzeugt Produkte – hoffentlich. Prozessverbesserung in diesem Sinne versucht, die Art und Weise der Produktentwicklung zu verbessern, nichts anderes. Trotzdem versuchen viele zu argumentieren, dass sie keine Prozesse brauchen, was das Leben der Prozessgruppen nicht gerade vereinfacht. Fakt ist aber, Produkte entstehen nicht ohne Prozesse. Aber Prozesse sind nicht gleich zu setzen mit irgendwelchen Prozessbeschreibungen, die keiner lebt, sondern Prozesse sollten die Bedürfnisse der Projekte und des Unternehmens reflektieren. Prozessverbesserung sollte die Unternehmensziele verfolgen, nicht irgendwelche Standards. Die Lücke zwischen &#8220;dem Prozess&#8221; und dem, was wirklich passiert, muss geschlossen werden, fordert das Manifest eindrücklich. Aber wie komme ich dahin?</p>
<ul>
<li>Verwende die heute gelebten Prozesse als Ausgangsbasis für Prozessverbesserung!</li>
<li>Mach Dir die Geschäftsziele klar, um sicher zu stellen, dass vorgeschlagene Verbesserungen diese auch effektiv unterstützen!</li>
<li>Sieh Prozessbeschreibungen (lediglich) als Präsentation des Prozesses an!</li>
<li>Mach Dir und andern klar, wie Normen und Modelle bei Prozessverbesserung helfen können!</li>
</ul>
<h3>Dritter Wert: Die Veränderung</h3>
<p>&#8220;Nur in einer perfekten Welt gibt es nichts zu verbessern&#8221;, beginnt das Manifest die Erläuterungen zum dritten <em>Value</em>. Jede Verbesserung bringt Veränderung mit sich, für jeden einzelnen, für das Projekt, für das Unternehmen. Wir Menschen nehmen es nicht leicht mit Veränderungen, denn wir lieben, an was wir gewöhnt sind, selbst wenn es unvorteilhaft ist. Trotzdem kommen wir an Veränderung nicht vorbei, wenn wir Prozessverbesserung betreiben wollen.</p>
<p>Wir brauchen also eine Infrastruktur für unser Prozessverbesserungs-Projekt, die eine <em>Change Management</em> Komponente enthält. Wenn hier von Änderungsmanagement die Rede ist, meint das nicht die Änderung an Produkten oder Arbeitsergebnissen, sondern die Änderung von Menschen.</p>
<p>Das Manifest gibt ein Beispiel, wo in einer asiatischen Firma auf dem Weg zu <em>CMMI Maturity Level 3</em> ein <em>Peer Review</em> Prozess eingeführt werden sollte. Aber trotz intensiver Schulungen sind die Mitarbeiter nicht bereit, Fehler in den Arbeitsergebnissen anderer aufzudecken. Selbst nach drei Jahren gab es keine wesentlichen Besserungen. Erst als der Geschäftsführer das mittlere Management anhält, als <em>Coaches</em> in Peer Reviews zu dienen, die Mitarbeiter dieses <em>Commitment</em> zur Veränderung bemerken und lernen, dass keiner gefeuert wird fürs Fehlerfinden, kommt die Sache ins Rollen. Es war eine bedeutende kulturelle Änderung für das Unternehmen, die aber zu deutlich verbesserter Produktqualität führte.</p>
<p>Soweit zu den drei Werten des Prozessverbesserungs-Manifest. Ich würde mich freuen über Ihre Kommentare zu dem Thema.</p>
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