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	<description>Prozessverbesserung nach CMMI &#38; Co.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 19 Jul 2010 20:34:39 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Riesengro&#223;e Systeme</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 14:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Engineering]]></category>
		<category><![CDATA[SEPG]]></category>

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		<description><![CDATA[Linda Northrop ist Director des Research, Technology and System Solutions Program am SEI. Sie leitet in dieser Funktion die Arbeit an den Themen Architektur-zentrierte Entwicklung, Software-Produktlinien, Systems-of-Systems und Ultra-Large-Scale Systems. &#220;ber letzteren Punkt sprach sie als Keynote Speaker auf der SEPG Europe 2010. Es gibt einen Trend zu Ultra-Large-Scale Systems, auch wenn ich mir pers&#246;nlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sei.cmu.edu/about/people/lmn.cfm" target="_blank"></a></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 135px"><a><img title="Linda Northrop" src="http://www.sei.cmu.edu/about/people/images/lmn.jpg" alt="Linda Northrop" width="125" height="125" /></a><p class="wp-caption-text">Linda Northrop</p></div>
<p>Linda Northrop ist <em>Director</em> des <em>Research, Technology and System Solutions Program</em> am SEI. Sie leitet in dieser Funktion die Arbeit an den Themen Architektur-zentrierte Entwicklung, Software-Produktlinien, <em>Systems-of-Systems</em> und <em>Ultra-Large-Scale Systems</em>. &#220;ber letzteren Punkt sprach sie als <em>Keynote Speaker</em> auf der <em>SEPG Europe 2010</em>.</p>
<p>Es gibt einen Trend zu <em>Ultra-Large-Scale Systems</em>, auch wenn ich mir pers&#246;nlich noch nie Gedanken gemacht habe, dass es solche System &#252;berhaupt gibt. Es ist auch nicht entscheidend festzulegen, welche Systeme nun gro&#223; und welche riesengro&#223; sind. Aber sie sind bereits &#252;berall vertreten.</p>
<p>Das <em>Software Engineering Institute (SEI)</em> f&#252;hrte eine Studie durch im Auftrag der US Army. Dort wurde charakterisiert, was eigentlich <em>Ultra-Large-Scale</em> bedeutet. Nun, im Grunde zeichnet diese System eine bestimmte Undurchsichtigkeit aus. Un&#252;berschaubare <em>Lines of Code</em>, Datenspeicherung oder -verarbeitung, Anzahl Verbindungen, Hardware-Elemente, Prozesse, Interaktionen oder involvierter Benutzer.</p>
<p>Das Resultat der Studie sagte im Grunde, dass herk&#246;mmliches <em>Engineering</em> oder auch agile Ans&#228;tze nicht funktionieren werden beim Entwickeln von <em>ULS Systems</em>. <em>ULS Systems</em> haben keine zentrale Authorit&#228;t, niemandem geh&#246;rt das ganze System. Insofern funktionieren auch zentral gelenkte Prozesse nicht. Gedanklich muss man eher an &#214;kosysteme denken.</p>
<p>Sehr sch&#246;n fand ich den folgenden Vergleich: Wir k&#246;nnen mit unseren herk&#246;mmlichen Methoden Geb&#228;ude bauen, auch komplexe Geb&#228;ude, aber <em>Ultra-Large-Scale Systems</em> sind in diesem Bild eher zu vergleichen mit einer Stadt. Eine Stadt ist mehr als nur eine Ansammlung von Geb&#228;uden. Da gibt es eine Infrastruktur, Feuerwehr, Polizei und M&#252;llabfuhr, Telekommunikation, ein soziales System.</p>
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		<title>R&#252;ckblick SEPG Europe 2010 in Porto</title>
		<link>http://prozessblog.de/20100702-rueckblick-sepg-europe-2010-in-porto</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 11:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Referenzmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[SEI]]></category>
		<category><![CDATA[SEPG]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Porto hatte das Software Engineering Institute (SEI) eine wirklich nette Location gew&#228;hlt f&#252;r die diesj&#228;hrige SEPG Europe, die europ&#228;ische Konferenz f&#252;r Prozessverbesserung nach CMMI. Die zweit-gr&#246;&#223;te Stadt Portugals ist Namensgeber ihres Landes und bekannt durch den Portwein. Zahlreiche Weinkellereien reihen sich am Ufer des Flusses Douro. Als besonderes Highlight wurde f&#252;r alle Teilnehmer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_259" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://prozessblog.de/wp-content/uploads/2010/07/100630-027.jpg" rel="lightbox[253]"><img class="size-medium wp-image-259    " title="hinten: Paul Nielsen (SEI Director and CEO); links: Mike Philips (Program Manager CMMI)" src="http://prozessblog.de/wp-content/uploads/2010/07/100630-027-300x199.jpg" alt="Paul Nielsen l&#228;dt zum Dinner" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Paul Nielsen l&#228;dt zum Dinner</p></div>
<p>Mit Porto hatte das <em>Software Engineering Institute (SEI)</em> eine wirklich nette <em>Location</em> gew&#228;hlt f&#252;r die diesj&#228;hrige <em>SEPG Europe</em>, die europ&#228;ische Konferenz f&#252;r Prozessverbesserung nach CMMI. Die zweit-gr&#246;&#223;te Stadt Portugals ist Namensgeber ihres Landes und bekannt durch den Portwein. Zahlreiche Weinkellereien reihen sich am Ufer des Flusses <em>Douro</em>.</p>
<p>Als besonderes Highlight wurde f&#252;r alle Teilnehmer und G&#228;ste (einige flogen Ihre Partner ein) am Mittwoch-Abend ein Bootsausflug auf dem Douro veranstaltet, der schlie&#223;lich bei der Kellerei Taylor&#8217;s endete mit einer kurzen F&#252;hrung und anschlie&#223;endem Dinner. Die Terrasse bot einen fantastischen Blick &#252;ber die Altstadt von Porto an der anderen Uferseite.</p>
<p>Die Konferenz selbst fand in der Universit&#228;t von Porto statt, genauer an der Engineering-Fakult&#228;t. Zahlreiche leerreiche Vortr&#228;ge, Networking zwischen Prozessexperten aus Europa und den USA und interessante <em>Keynote Speaker</em> machten auch die diesj&#228;hrige SEPG zu einem Highlight. N&#228;chstes Jahr geht es nach Dublin (Irland) unter dem Thema <em>Power the process</em>.</p>
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		<title>ECQA® Certified Software Processs Improvement Manager</title>
		<link>http://prozessblog.de/20100630-ecqa-certified-software-processs-improvement-manager</link>
		<comments>http://prozessblog.de/20100630-ecqa-certified-software-processs-improvement-manager#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 22:22:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Änderungsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifikat]]></category>

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		<description><![CDATA[Software Quality Systems (SQS), nach eigenen Angaben gr&#246;&#223;ter unabh&#228;ngiger Anbieter von Software-Test- und Qualit&#228;tsmanagement-Dienstleistungen, bietet neuerdings ein f&#252;nft&#228;giges Seminar mit Zertifikat zum Software Process Improvement (SPI) Manager. Interessant dabei ist, dass der Trainingsinhalt auf den Grunds&#228;tzen des SPI Manifests basiert (siehe Artikel SPI Manifest). Auf der Website der SQS-Gruppe hei&#223;t es: Trainingsinhalt ist u.a. das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Software Quality Systems (SQS)</em>, nach eigenen Angaben gr&#246;&#223;ter unabh&#228;ngiger Anbieter von Software-Test- und Qualit&#228;tsmanagement-Dienstleistungen, bietet neuerdings ein f&#252;nft&#228;giges <a href="http://www.sqs.de/training-prozessoptimierung.php" target="_blank">Seminar mit Zertifikat</a> zum <em>Software Process Improvement (SPI) Manager</em>. Interessant dabei ist, dass der Trainingsinhalt auf den Grunds&#228;tzen des <em>SPI Manifests</em> basiert (siehe Artikel <a href="http://prozessblog.de/20100305-spi-manifest">SPI Manifest</a>).</p>
<p>Auf der Website der SQS-Gruppe hei&#223;t es: Trainingsinhalt ist u.a. das SPI Manifesto, der Einsatz von Prozessmodellen (CMMI®, ITIL, Test SPICE etc.), der Einsatz von Lebenszyklusmodellen (V-Modell®, RuP, Agile Vorgehensweisen u.a.), der Einsatz von Beschreibungsmodellen (BPMN, EPK, Swimlane etc.), die Management-Anforderungen an Prozesse, Kultur und Motivation bei der Umsetzung von Ver&#228;nderungen, Effektiver Rollout von Prozessen, Planung und Umsetzung von Prozessverbesserungsvorhaben.</p>
<p>Das <a href="http://www.ecqa.org/" target="_blank"><em>ECQA-Projekt</em></a> definiert Kriterien und Richtlinien f&#252;r die Definition von Zertifikaten im europ&#228;ischen Raum. Insofern ist davon auszugehen, dass das Zertifikat qualitativ einem festgelegten Standard folgt; die Richtlinien stehen auf der ECQA-Website zum Download zur Verf&#252;gung.</p>
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		<title>Leidensdruck und Vision vs. Kosten und Angst</title>
		<link>http://prozessblog.de/20100616-leidensdruck-und-vision-vs-kosten-und-angst</link>
		<comments>http://prozessblog.de/20100616-leidensdruck-und-vision-vs-kosten-und-angst#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 12:09:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Änderungsmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[GPM]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war gestern auf einem interessanten Vortrag der GPM Regionalgruppe Kiel. Frau Gisela Heumann von der Firma CreArte sprach zum Thema &#8220;Professioneller Umgang mit Widerstand in Projekten&#8221;. F&#252;r die Mathematiker unter uns fand ich eine Folie besonders eindrucksvoll, wo n&#228;mlich Frau Heumann die folgende Formel pr&#228;sentierte: Ld + V + S1 &#62; K + A [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war gestern auf einem interessanten Vortrag der <em><a href="http://www.gpm-ipma.de/ueber_uns/regionen/kiel.html" target="_blank">GPM Regionalgruppe Kiel</a></em>. Frau Gisela Heumann von der Firma <a href="http://www.crearte.de" target="_blank">CreArte</a> sprach zum Thema &#8220;Professioneller Umgang mit Widerstand in Projekten&#8221;. F&#252;r die Mathematiker unter uns fand ich eine Folie besonders eindrucksvoll, wo n&#228;mlich Frau Heumann die folgende Formel pr&#228;sentierte:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Ld + V + S1 &gt; K + A</strong></p>
<p>Diese Formel beantwortet die Frage, wann denn eine Ver&#228;nderung durchgef&#252;hrt werden sollte oder durchgef&#252;hrt wird. Dabei steht<strong> Ld</strong> f&#252;r den Leidensdruck, dem man ausgesetzt ist in der derzeitigen Situation. <strong>V</strong> steht f&#252;r die Vision, die man entwickelt als als Zielszenario f&#252;r die Ver&#228;nderung und <strong>S1</strong> bezeichnet den ersten Schritt, der zu gehen ist, um die Vision zu erreichen. Den sollte man mindestens kennen und einsch&#228;tzen k&#246;nnen.</p>
<p>Die Summe aus diesen Werten muss gr&#246;&#223;er sein, als die beiden Einflussfaktoren auf der rechten Seite der Ungleichung. Dabei steht <strong>K</strong> f&#252;r die Kosten, die die Ver&#228;nderung mit sich bringt. Dabei sind nicht nur Geldmittel und Ressourcen gemeint, die man aufbringen muss, sondern auch physische und psychische Anstrengungen, die Ver&#228;nderung herbeizuf&#252;hren.</p>
<p>Der zweite Summand <strong>A</strong> steht f&#252;r &#8220;Angst&#8221;. Eine Ver&#228;nderung bringt immer eine gewisse Form von Angst bei den betroffenen Menschen mit sich. Diese entsteht bspw. durch Stress, Unsicherheit oder Entzug von Verantwortung. Interessant ist es dann, wenn man sich &#252;berlegt, wie man auf Angst reagieren kann. Es gibt eigentlich nur drei Reaktionen: <em>tot stellen, Flucht</em> oder <em>Angriff</em>. Und diese drei Reaktionen sind genau die, die wir bei Mitarbeitern beobachten, die &#196;nderungen unterworfen sind.</p>
<p>Nun ist die Ungleichung mathematisch etwas schwer aufzul&#246;sen, lassen sich die Summanden doch kaum vergleichbar quantifizieren. Aber sie f&#252;hrt pragmatisch vor Augen, worauf wir achten m&#252;ssen, wenn wir Ver&#228;nderungen durchf&#252;hren wollen.</p>
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		<title>Neues Buch von Watts Humphrey</title>
		<link>http://prozessblog.de/20100505-neues-buch-von-watts-humphrey</link>
		<comments>http://prozessblog.de/20100505-neues-buch-von-watts-humphrey#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 06:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>

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		<description><![CDATA[Watts Humphrey hat gerade ein neues Buch ver&#246;ffentlicht mit dem Titel Reflections on Management: How to Manage Your Software Projects, Your Teams, Your Boss, and Yourself. Der Titel ist nicht verwunderlich, hat sich Watts doch in den letzten Jahren viel mit seinem Team Software Process besch&#228;ftigt. Die Menschen stehen im Vordergrund. Und so sagt er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 116px"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/032171153X?ie=UTF8&amp;tag=prozessblogde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=032171153X" target="_blank"><br />
<img class="  " title="Klicken zum Bestellen bei amazon.de" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/41%2BuYoubE-L._SL160_.jpg" alt="Buch-Tipp" width="106" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Buch-Tipp</p></div>
<p>Watts Humphrey hat gerade ein neues Buch ver&#246;ffentlicht mit dem Titel <em>Reflections on Management: How to Manage Your Software Projects, Your Teams, Your Boss, and Yourself</em>.</p>
<p>Der Titel ist nicht verwunderlich, hat sich Watts doch in den letzten Jahren viel mit seinem <em>Team Software Process</em> besch&#228;ftigt. Die Menschen stehen im Vordergrund. Und so sagt er auch selbst &#252;ber sein Buch, dass es keine <em>Software Principles</em> beschreibt, sondern <em>People Principles</em>.</p>
<p>Watts hat &#252;ber die Jahre erkannt, dass die Grunds&#228;tze, die bei Hardware-Entwicklung gelten, sich nicht einfach auf Software &#252;bertragen lassen. Management von Software-Projekten hat mit Wissen zu tun. Es ist schwer, die Leute zu managen, wenn man nicht versteht, was sie tun.</p>
<p>Als Watts 1986 beim <em>Software Engineering Institute (SEI)</em> anfing, entwarf er den <em>Personal Software Process (PSP)</em>, um Software-Entwicklern zu helfen, durch einen Daten-getriebenen Prozess ihre eigene Arbeit zu optimieren. Watts wurde daf&#252;r die <em>National Medal of Technology</em> verliehen, die h&#246;chste Auszeichnung, die in den USA im Bereich Technologie vergeben wird.</p>
<p>Und obwohl das Wort <em>Software</em> im Titel steht bemerkt schon ein Reviewer, dass das Buch wohl eine sehr interessante Lekt&#252;re zum Thema Management allgemein ist.</p>
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		<title>Erste Einblicke in Microsoft Project 2010</title>
		<link>http://prozessblog.de/20100423-erste-einblicke-in-microsoft-project-2010</link>
		<comments>http://prozessblog.de/20100423-erste-einblicke-in-microsoft-project-2010#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 07:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[MS Project]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder schimpft dr&#252;ber, aber doch haben es die meisten im Einsatz: Microsoft Project. Dieses Jahr soll nun die Version 2010 kommen; bei Microsoft kann man schon die Beta-Version herunterladen. Das habe ich mal getan. Als erstes wird wohl das Men&#252;band auffallen, die schon aus Office 2007 bekannt ist. Die gro&#223;e Men&#252;zeile am oberen Bildrand soll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 135px"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3446413421?ie=UTF8&amp;tag=prozessblogde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3446413421" target="_blank"><img title="Klicken zum Bestellen bei amazon.de" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/21pLp424L%2BL._SL160_.jpg" alt="Buch-Empfehlung" width="125" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Buch-Empfehlung</p></div>
<p>Jeder schimpft dr&#252;ber, aber doch haben es die meisten im Einsatz: <em>Microsoft Project</em>. Dieses Jahr soll nun die Version 2010 kommen; bei Microsoft kann man schon die <a href="http://www.microsoft.com/project/2010" target="_blank">Beta-Version</a> herunterladen. Das habe ich mal getan.</p>
<p>Als erstes wird wohl das <strong>Men&#252;band</strong> auffallen, die schon aus Office 2007 bekannt ist. Die gro&#223;e Men&#252;zeile am oberen Bildrand soll f&#252;r kontextsensitive Bedienung sorgen. Ich muss gestehen, ich suche immer noch verschiedene Funktionen in Word und Excel, aber mein Umstieg auf 2007 ist auch noch nicht so lange her. Wir werden sehen, wie sich das in <em>Project</em> verhalten wird. Eine &#228;hnliche Men&#252;f&#252;hrung soll nun aber auch beim <em>MS Project Server 2010</em> zum Einsatz kommen, um Einheitlichkeit zu und Einarbeitungszeit zu verbessern.</p>
<p>Klickt man in diesem Men&#252; auf die Registerkarte <em>Datei</em>, befindet man sich (Vorsicht Begriff!) im <strong>Backstage</strong>, der zentralen grafischen Oberfl&#228;che zur Verwaltung der Projektdateien. Im Grunde nur ein toller Begriff f&#252;r eigentlich nichts Neues &#8211; das Datei-Men&#252; halt.</p>
<p>Die rechte Maustaste ist etwas intelligenter geworden und bietet nun die Befehle, die man angeblich am h&#228;ufigsten braucht.</p>
<p>Ein nettes neues Feature ist die <strong>Zeitachsenansicht</strong>, mit der sich Vorg&#228;nge und Meilensteine auf einem Zeitstrahl abbilden lassen. Somit kann ich mal eben schnell eine nette Projekt&#252;bersicht basteln und muss daf&#252;r nicht Powerpoint oder Visio bem&#252;hen.</p>
<p>Die Terminplanung soll Excel-m&#228;&#223;iger gestaltet sein und ich kann auf <strong>Manuelle Planung</strong> umschalten, so dass die Berechnungsfunktionen ausgeschaltet werden. Was f&#252;r ein Feature! Unsere Projektleiter werden es lieben. Denn &#8220;Project zerschie&#223;t doch immer den Projektplan&#8221; ;-)</p>
<p>Die Ansicht <strong>Teamplanung</strong> bietet eine &#220;bersicht &#252;ber die geplanten Mitarbeiter (Ressourcen). Ich kann sehen, an welchen Vorg&#228;ngen Mitarbeiter arbeiten, welchen Vorg&#228;ngen noch keine Ressourcen zugeordnet sind oder wo Mitarbeiter &#252;berlastet sind. In letzterem Fall kann ich den Vorgang einfach von einer Ressource auf eine andere ziehen, schon habe ich die &#220;berlastung beseitigt.</p>
<p>Vorg&#228;nge lassen sich nun <strong>inaktiv</strong> schalten, um bspw. wichtige Informationen im Projektplan zu lassen, die aber f&#252;r die Planung irrelevant sind.</p>
<p>Weiterhin gibt es nun <strong>Top-Down-Sammelvorg&#228;nge</strong>. W&#228;hrend sich bisher ein Sammelvorgang immer aus seinen zugeordneten Teilvorg&#228;ngen definierte, lassen sich nun Sammelvorg&#228;nge mit Datumsangaben versehen, die von den Teilvorg&#228;ngen nicht &#252;berschrieben werden. Dadurch lassen sich bspw. die Projektphasen zeitlich terminieren, obwohl die inhaltliche Planung einer Phase noch nicht klar ist (Grobplanung).</p>
<p>Die Zusammenarbeit mit <strong>Sharepoint</strong> wird intensiviert und der <em>Project Portfolio Server</em> (wer auch immer ihn genutzt hat) wandert nun mit in den <em>Project Server 2010</em>.</p>
<p>Das sch&#246;nste aber: <em>Project 2010</em> ist mit fr&#252;heren Versionen abw&#228;rtskompatibel. Also, Mut zum Umstieg!</p>

<a href='http://prozessblog.de/20100423-erste-einblicke-in-microsoft-project-2010/msproject2010_backstage' title='Backstage'><img width="150" height="150" src="http://prozessblog.de/wp-content/uploads/2010/04/MSProject2010_Backstage-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Backstage" title="Backstage" /></a>
<a href='http://prozessblog.de/20100423-erste-einblicke-in-microsoft-project-2010/msproject2010_1' title='Zeitachse'><img width="150" height="150" src="http://prozessblog.de/wp-content/uploads/2010/04/MSProject2010_1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Zeitachse" title="Zeitachse" /></a>
<a href='http://prozessblog.de/20100423-erste-einblicke-in-microsoft-project-2010/msproject2010_2' title='Teamplaner'><img width="150" height="150" src="http://prozessblog.de/wp-content/uploads/2010/04/MSProject2010_2-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Teamplaner" title="Teamplaner" /></a>

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		<title>CMMI und Peer Reviews</title>
		<link>http://prozessblog.de/20100416-cmmi-und-peer-reviews</link>
		<comments>http://prozessblog.de/20100416-cmmi-und-peer-reviews#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peer Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzmodelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Code Junkie Basti, unser Projektleiter Andreas und Q-Mann Wolfgang nun ihre kleinen Meinungsdifferenzen &#252;ber das richtige Ma&#223; an Formalit&#228;t von Peer Reviews beseite legen konnten (siehe Artikel Wieviel Review h&#228;tten&#8217;s denn gern?), fragen sich die drei aber heute, was denn eigentlich CMMI zu den Peer Reviews sagt. &#8220;Pah, nichts wird drin stehen&#8221;, meckert Wolfgang; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_72" class="wp-caption alignright" style="width: 125px"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3827327849?ie=UTF8&amp;tag=prozessblogde-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3827327849" target="_blank"><img class="size-full wp-image-72 " title="cmmi_buch_deu" src="http://prozessblog.de/wp-content/uploads/2010/02/cmmi_buch_deu.jpg" alt="" width="115" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Seite 620ff.</p></div>
<p>Nachdem Code Junkie <em>Basti</em>, unser Projektleiter <em>Andreas</em> und Q-Mann <em>Wolfgang</em> nun ihre kleinen Meinungsdifferenzen &#252;ber das richtige Ma&#223; an Formalit&#228;t von Peer Reviews beseite legen konnten (siehe Artikel <a href="http://prozessblog.de/20100326-wieviel-review-haettens-denn-gern"><em>Wieviel Review h&#228;tten&#8217;s denn gern?</em></a>), fragen sich die drei aber heute, was denn eigentlich CMMI zu den Peer Reviews sagt.</p>
<p>&#8220;Pah, nichts wird drin stehen&#8221;, meckert Wolfgang; er ist noch nicht wirklich &#252;berzeugt, dass dieses neumodische Modell wirklich mehr bringen soll als sein verehrter ISO-Standard. W&#228;hrenddessen bl&#228;ttert Andreas in der deutschsprachigen Ausgabe des Buches: &#8220;Doch, hier hinten im Glossar ist es schon mal erw&#228;hnt. <em>Peer-Review: Pr&#252;fung von Arbeitsergebnissen durch Gleichrangige w&#228;hrend der Entwicklung der Arbeitsergebnisse, um zu beseitigende M&#228;ngel zu entdecken.</em>&#8220;, zitiert er. Basti guckt grinsend hinter seinem Laptop hoch. Er hat sich inzwischen das <a href="http://www.sei.cmu.edu/library/assets/cmmi-dev-v12-g.pdf" target="_blank">PDF</a> gezogen und nach dem Begriff durchsucht. &#8220;<em>Mehr zur Durchf&#252;hrung von Peer-Reviews steht im Prozessgebiet Verifizierung</em>&#8220;, findet er heraus.</p>
<p>Und tats&#228;chlich! Auch wenn CMMI kein eigenes Prozessgebiet f&#252;r Peer Reviews vorsieht, widmet es den Pr&#252;fungen durch Gleichgestellte doch ein eigenes <em>Spezifisches Ziel</em>, n&#228;mlich <em>Specific Goal (SG) 2</em> im Prozessgebiet <em>Verifizierung</em>: &#8220;Peer-Reviews werden f&#252;r ausgew&#228;hlte Arbeitsergebnisse durchgef&#252;hrt&#8221;. Als Ziel ist es ein erforderliches Element in einem Appraisal – an Peer Reviews kommt also keiner herum, sollte auch keiner, wie wir schon gelernt haben (siehe Artikel <a href="http://prozessblog.de/20100129-was-bringen-peer-reviews"><em>Was bringen Peer Reviews?</em></a>).</p>
<p>Die drei <em>Practices</em>, die das Ziel dann aufweist, sind recht simpel zu verstehen, n&#228;mlich</p>
<ol>
<li>Peer-Reviews vorbereiten</li>
<li>Peer-Reviews durchf&#252;hren</li>
<li>Daten aus Peer-Reviews analysieren</li>
</ol>
<h3>VER SP 2.1 Peer-Reviews durchf&#252;hren</h3>
<p>Die genannten Schritte zur Vorbereitung k&#246;nnten sich auch in der Beschreibung einer Peer Review Methode wiederfinden. Hier geht es darum, f&#252;r jedes einzelne Peer Review zu entscheiden, wie formal es durchgef&#252;hrt werden soll, wer die Pr&#252;fer sind, welche Metriken erfasst werden sollen und wie die Ein- und Ausgangskriterien lauten. Hier geht es um Review-Checklisten zu bestimmten Arbeitsergebnistypen, um die Festlegung der Zeitpunkte von Peer Reviews (Peer-Review-Zeitplan) und darum, dass der Autor oder Reviewleiter das Reviewobjekt rechtzeitig verteilt.</p>
<p>Die meisten dieser Punkte sollten grunds&#228;tzlich festgeschrieben sein, bspw. in der <em>Peer Review Guideline</em> und einer entsprechenden <em>Vorlage</em> f&#252;r das <em>Reviewprotokoll</em>.</p>
<h3>VER SP 2.2 Peer-Reviews durchf&#252;hren</h3>
<p>Hier geht es nun um das Auffinden von Fehlern und Unzul&#228;nglichkeiten im untersuchten Arbeitsergebnis. Fehler und offene Punkte werden dokumentiert, damit der Autor sie l&#246;sen kann. Ein weiteres Peer Review des selben Arbeitsergebnisses kann erforderlich  sein.</p>
<h3>VER SP 2.3 Daten aus Peer-Reviews analysieren</h3>
<p><em>Measurement and Analysis</em> l&#228;sst gr&#252;&#223;en in dieser Practice. Definierte Metriken werden erhoben und f&#252;r k&#252;nftige Analysen gespeichert. Dabei ist insb. in Deutschland auf datenschutzrechtliche Sicherung zu achten. Die erhobenen Daten sollten nicht zur Leistungsbewertung von Mitarbeitern verwendet werden k&#246;nnen.</p>
<p>Sinnvolle Daten k&#246;nnten die folgenden sein:</p>
<ul>
<li>Produktname und Produktgr&#246;&#223;e zur Klassifizierung der Daten</li>
<li>Zusammensetzung des Review-Teams (Rollen)</li>
<li>Art (Formalit&#228;t) des Peer Reviews</li>
<li>Vorbereitungszeit aller Pr&#252;fer und Dauer der Review-Besprechung</li>
<li>Gr&#246;&#223;e des Arbeitsergebnisses bspw. in Anzahl Zeilen</li>
<li>Anzahl, Schwere, Typ, Ursprung der Fehler</li>
<li>Phase, in der die Fehler gemacht wurden</li>
</ul>
<p>Es lie&#223;en sich daraus gewisse Metriken errechnen, die man im Laufe der Zeit optimieren k&#246;nnte:</p>
<ul>
<li>Erkennungsrate: Anzahl Fehler / Anzahl Zeilen</li>
<li>Erkennungseffizienz: Anzahl Fehler / Ben&#246;tigte Zeit</li>
</ul>
<p>Sie sehen, CMMI verl&#228;ngt Peer Reviews und zwar nicht nur die Durchf&#252;hrung, sondern auch die Analyse und damit die st&#228;ndige Verbesserung des Prozesses. Die <em>Process Area</em> <em>Verification</em> ist auf <em>Maturity Level 3</em>.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ver&#228;nderung in Krisenzeiten?</title>
		<link>http://prozessblog.de/20100409-veraenderung-in-krisenzeiten</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 07:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Änderungsmanagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie stehen Sie zur Krise? Hat Sie sie voll erwischt? Machen Sie schon Kurzarbeit oder bangen Sie gar um Ihren Arbeitsplatz? Die Zeiten sind hart, aber wie wirkt sich das auf die Prozessverbesserungs-Aktivit&#228;ten aus? Da k&#246;nnte man doch meinen, wo nun die Auftr&#228;ge schwinden, hat man gen&#252;gend Ressourcen zur Verf&#252;gung, um endlich mal die Dinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie stehen Sie zur Krise? Hat Sie sie voll erwischt? Machen Sie schon Kurzarbeit oder bangen Sie gar um Ihren Arbeitsplatz? Die Zeiten sind hart, aber wie wirkt sich das auf die Prozessverbesserungs-Aktivit&#228;ten aus? Da k&#246;nnte man doch meinen, wo nun die Auftr&#228;ge schwinden, hat man gen&#252;gend Ressourcen zur Verf&#252;gung, um endlich mal die Dinge zu verbessern, die in der Vergangenheit so oft so schief liefen. Und doch denkt man gerade in schlechten Zeiten nicht unbedingt zuerst an Prozesse, denn mit denen verdient man ja schlie&#223;lich kein Geld. Oder doch?</p>
<p>Ich denke, es macht gerade in solchen Zeit Sinn, Verbesserungs-Initiativen zu starten. Daf&#252;r gibt es mehrere Gr&#252;nde:</p>
<ul>
<li>Wie eingangs erw&#228;hnt, sind Mitarbeiter evtl. eher verf&#252;gbar, wenn die Auftragslage schlecht ist. Jetzt hat kann man den einen oder anderen f&#228;higen Mitarbeiter dazu bewegen, an Prozessverbesserung mitzuarbeiten, den man sonst nie bekommen h&#228;tte, da er sowieso schon total &#252;berlastet war.</li>
<li>Die Motivation der Mitarbeiter kann man dahin lenken, dass sie nun am ehesten einsehen, dass sich etwas &#228;ndern muss, um aus der Krise heraus zu kommen. Sie einzubeziehen zeigt ihnen, dass sie wichtig sind und man sie halten will. <em>Gemeinsam gest&#228;rkt aus der Krise</em> k&#246;nnte das Motto lauten, dem alle folgen.</li>
<li>Auch das obere Management wei&#223;, dass es etwas tun muss, und Prozessverbesserung k&#246;nnte da einen wichtigen Teil der Strategie ausmachen. &#220;berzeugungsarbeit leistet man hier am besten mit Zahlen.</li>
</ul>
<p>Nat&#252;rlich gilt auch in Krisenzeiten alles, was sonst gilt, um Ver&#228;nderung herbeizuf&#252;hren, etwa: Probleme von den Akteuren selbst identifizieren lassen, alles in kleinen Schritten umsetzen, aber den Blick auf das gro&#223;e Ganze lenken und jede &#196;nderung pilotieren, schulen und strukturiert ausrollen.</p>
<p>Wie l&#228;uft&#8217;s bei Ihnen? Werden die Prozessverbesserungs-Aktivit&#228;ten in schlechten Zeiten eher hoch- oder runtergefahren?</p>
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		<title>Wieviel Review h&#228;tten&#8217;s denn gern?</title>
		<link>http://prozessblog.de/20100326-wieviel-review-haettens-denn-gern</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 08:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peer Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Vorgehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Art und Weise, ein Peer Review durchzuf&#252;hren, kann ja so unterschiedlich sein. Da haben wir Basti, Software-Entwickler, frisch von der Uni, aber fit im programmieren. Basti gen&#252;gt es, wenn sein Kollege &#8216;mal eben r&#252;berschaut&#8217; &#252;ber die Designspezifikation seiner Software-Komponente. Andreas, sein Projektleiter, kann das nicht gut hei&#223;en. Er hat schon einige Jahre Projekterfahrung hinter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Art und Weise, ein <em>Peer Review</em> durchzuf&#252;hren, kann ja so unterschiedlich sein. Da haben wir <strong>Basti</strong>, Software-Entwickler, frisch von der Uni, aber fit im programmieren. Basti gen&#252;gt es, wenn sein Kollege &#8216;mal eben r&#252;berschaut&#8217; &#252;ber die Designspezifikation seiner Software-Komponente. <strong>Andreas</strong>, sein Projektleiter, kann das nicht gut hei&#223;en. Er hat schon einige Jahre Projekterfahrung hinter sich und ist &#252;berzeugter Protokollschreiber. &#8220;Was nicht protokolliert wird, ist nicht passiert&#8221;, ist seine Divise. Und so besteht Andreas auf ein Reviewprotokoll, in dem die identifizierten <em>Findings</em> aufgelistet sind. <strong>Wolfgang</strong> ist Qualit&#228;tssicherer aus &#220;berzeugung und legt schon von Berufs wegen Wert auf Unabh&#228;ngkeit. &#8220;Ein richtiges Peer Review muss von einem unabh&#228;ngigen Moderator geleitet werden&#8221;, postuliert er. Andreas ist dagegen: &#8220;Das bindet zu viele Ressourcen in meinem Projekt!&#8221; Basti st&#246;hnt: &#8220;Ich wollte doch eigentlich nur eben meine Komponente <em>coden</em>&#8230;&#8221;</p>
<p>Wer hat denn nun Recht? Wie l&#228;uft ein &#8220;richtiges&#8221; Peer Review ab? Wieviel Aufwand muss man treiben? Die Standardantwort (<em>&#8220;It depends.&#8221;</em>) passt nat&#252;rlich auch hier: Es kommt drauf an. Es kommt drauf an, wie wichtig mein Arbeitsergebnis ist. So w&#252;rde ich mich einer Anforderungsspezifikation bestimmt intensiver widmen als der &#220;berarbeitung der Testspezifikation einer Komponente, die schon seit Jahren in Betrieb ist. Vielleicht aber auch nicht, denn die Testf&#228;lle, die hinzugef&#252;gt wurden, sollen nun endlich die immer wieder auftauchenden Probleme der Komponente l&#246;sen.</p>
<p>Es kommt auch drauf an, in welchem Zustand sich ein Arbeitsergebnis befindet. Bei den Artikeln zu den (informaleren) <em>Walkthroughs</em> haben wir schon festgestellt, dass diese eher angewendet werden, wenn das Arbeitsergebnis vielleicht ein Drittel fertig ist, um sich die Richtung best&#228;tigen zu lassen. Vor der endg&#252;ltigen Freigabe eines Projekthandbuches m&#252;sste ich aber doch sehr wohl etwas mehr Formalit&#228;t an den Tag legen, bestimmt doch dieses Wesentliches im weiteren Projektverlauf.</p>
<p>Was aber unterscheidet nun die unterschiedlichen <em>Peer Review Methoden</em>? Basti, Andreas und Wolfgang haben schon einige afugedeckt.</p>
<ul>
<li>Der Einsatz eines <strong>Reviewleiters </strong>kann sinnvoll sein, da er den <em>Peer Review</em> Prozess kennt und als geschulter Moderator im F&#252;hren von Meetings erfahren ist.</li>
<li>Ein gewisses Ma&#223; an <strong>Konfigurationsmanagement</strong> erleichtert das <em>Peer Review</em>. Dazu z&#228;hlt zum einen, das Dokument &#8220;aufzur&#228;umen&#8221;, mit Zeilennummern zu versehen, auf Rechtschreibfehler zu pr&#252;fen und Kommenatre zu entfernen. Zum anderen sollte f&#252;r das Review die Unver&#228;nderbarkeit des <em>Reviewobjekts</em> sichergestellt werden, damit alle Reviewer die selbe Version des Arbeitsergebnisses pr&#252;fen.</li>
<li>F&#252;r gr&#246;&#223;ere <em>Peer Reviews</em> macht es oft Sinn, ein <strong>Review Kickoff</strong> durchzuf&#252;hren, in dem der Reviewleiter oder der Autor kurz das Vorgehen erl&#228;utert, einen &#220;berblick &#252;ber das zu pr&#252;fende Arbeitsergebnis liefert und evtl. verschiedene Schwerpunkt-Sichten an die Reviewer verteilt.</li>
<li>Entscheindend ist dann bei allen <em>Peer Reviews</em> aus meiner Sicht, dass sich die Reviewer das Arbeitsergebnis <strong>&#8220;offline&#8221;</strong> ansehen und ihre Anmerkungen notieren. Diese Vorbereitung ist wichtiger als ein anschlie&#223;endes Reviewmeeting. In diesem sollten die gefundenen <em>Findings</em> nur noch besprochen werden, so dass der Autor wei&#223;, was gemeint war.</li>
<li>In einem sehr reifen Reviewprozess kann man nach einem <em>Peer Review</em> die gefundenen Unzul&#228;nglichkeiten <strong>analysieren</strong>, um Kernursachen f&#252;r Fehler zu identifizieren. Diese k&#246;nnen dann in Checklisten eingearbeitet werden, um die selben Fehler zuk&#252;nftig zu vermeiden.</li>
</ul>
<p>Grunds&#228;tzlich macht es also Sinn, sich mehrere <em>Peer Review Methoden</em> zu definieren, die dann jeweils die oben genannten Elemente einbinden oder eben nicht. Neben dem Walkthrough schlage ich den informalen <em>Buddy Check</em> (&#8220;Schau mal r&#252;ber&#8221;) vor, dar&#252;ber hinaus aber auch ein formaleres <em>Technisches Review </em>mit <em>Offline Review</em> und Reviewprotokoll, sowie die sehr formale <em>Inspektion</em>, die nicht vom Autor selbst, sondern von einem Reviewleiter gef&#252;hrt wird.</p>
<p>Also, Basti, Andreas und Wolfgang, ich denke, Ihr alle hattet irgendwie Recht.</p>
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		<title>SEPG North America 2010</title>
		<link>http://prozessblog.de/20100319-sepg-north-america-2010</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 08:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Schneider</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche war die SEPG-Konferenz in Savannah, Georgia (USA). Ich war leider nicht dabei, aber es scheinen einige interessante Vortr&#228;ge pr&#228;sentiert worden zu sein. Um eine Vorstellung zu bekommen, hier ein paar der Themenbereiche, denen die Pr&#228;sentation typischerweise zuzuordnen sind: Arbeiten als Team &#196;nderungsmanagement CMMI for Service Risikomanagement CMMI und Agile High Maturity Kombinieren von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche war die SEPG-Konferenz in Savannah, Georgia (USA). Ich war leider nicht dabei, aber es scheinen einige interessante <a href="https://sepg.wingateweb.com/na2010/scheduler/weekAtGlance.do" target="_blank">Vortr&#228;ge</a> pr&#228;sentiert worden zu sein.</p>
<p>Um eine Vorstellung zu bekommen, hier ein paar der Themenbereiche, denen die Pr&#228;sentation typischerweise zuzuordnen sind:</p>
<ul>
<li>Arbeiten als Team</li>
<li>&#196;nderungsmanagement</li>
<li>CMMI for Service</li>
<li>Risikomanagement</li>
<li>CMMI und <em>Agile</em></li>
<li><em>High Maturity</em></li>
<li>Kombinieren von Referenzmodellen</li>
<li>CMMI f&#252;r kleinere Unternehmen</li>
<li><em>Measurement</em></li>
</ul>
<p><em>Watts Humphrey</em>, quasi der Vater des CMMI, war <em>Keynote Speaker</em> am Mittwoch. Ein beeindruckender Mann; ich konnte ihn letztes Jahr auf der europ&#228;ischen SEPG in Prag erleben.</p>
<p>An deutschen Referenten fiel mir bisher nur der Vortrag von Winfried Russwurm (und Kollegen) von Siemens auf. Wir werden bestimmt mehr treffen, wenn es Ende Juni f&#252;r Europa soweit ist.</p>
<p>Die diesj&#228;hrige <strong>SEPG Europe</strong> wird <strong>vom 28. Juni bis 1. Juli in Portugal</strong> stattfinden.<br />
Weitere Details finden Sie auf der <a href="http://www.sei.cmu.edu/sepg/europe/2010/index.cfm" target="_blank">Website des SEI</a>.</p>
]]></content:encoded>
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