Für alle EA-Fans: es gibt ein Buch mit dem Titel Projektabwicklung mit UML und Enterprise Architect für bummelig 30€, das auch als Grundlage zum Selbststudium geeigenet ist.
Es ist etwa 340 Seiten stark und bietet auf den ersten knapp 80 Seiten eine Einführung in UML und im zweiten Teil eine Einführung in das Tool selbst. Die gegenwärtige Version enthält die Anpassungen bis zur aktuellen Enterprise Architekt Version 9.1.
Buch, Enterprise Architect, UML
No Magic, Hersteller des Modellierungstools MagicDraw, hat Service Pack 3 veröffentlicht mit folgenden Änderungen:
- Das API für das Merge-Plugin ist nun frei verfügbar.
- Generic Tables können nun als HTML-Tabellen exportiert werden.
- Funktionalitäten bzgl. Darstellung und Refactoring sind nun per API für Plugins zugänglich.
- Performance-Verbesserungen beim Aktualisieren von TeamWork-Server-Projekten.
MagicDraw
Besonders in jungen Start-Ups ist es nichts Ungewöhnliches; eher konservative Firmen tun sich meist schwerer. Die Rede ist von der Einführung eines Enterprise Wikis wie Atlassian Confluence.
Ich hatte heute Kontakt mit einem Berater von Seibert-Media, eine in Wiesbaden ansässige Firma, die viel Erfahrung aufweisen kann mit der Einführung firmenweiter Wikis.
Dabei ist der Begriff Wiki noch zu wenig und für viele ein vorbelegtes Unwort, denkt man doch zu leicht an Wikipedia. Confluence ist eigentlich eine komplette Kollaborations-Platform, die es ermöglicht, verschiedene Bereiche (Spaces) zu definieren, in denen man sich austauschen kann. Der entscheidende Unterschied in der Denkweise des Informationsaustausches ist der Übergang vom Push- zum Pull-Prinzip.
Während ich mit E-Mails jeden belästigen muss, der vielleicht an der Information interessiert sein könnte (push), kann man sich in einem Wiki bestimmte Inhalte abonnieren und erhält somit die Informationen, die für mich relevant sind (pull). Kommentare an Wiki-Seiten bieten einen direkten Austausch und bewirken einen enormen Mehrwert.
Durch diese Art der Informationsbereitstellung bin ich besser darüber informiert, wer sich mit welchen Themen auskennt oder welches Projekt gerade welches Problem gelöst hat. Gerade in verteilten Standorten ermöglicht dies erst die Zusammenarbeit. Microblogging (Statusmeldungen á la Facebook) informieren darüber, woran ein Mitarbeiter gerade arbeitet.
Die oberste Prämisse dabei ist natürlich, dass ein solcher Wissensaustausch auch vom Unternehmen gewollt ist. Manche Firmen müssen hier erst einen Kulturwandel durchlaufen – das ist nicht einfach und erfordert Zeit und viel Fingerspitzengefühl bei der Einführung.
Die folgenden zwei Bücher seien nach Meinung des Experten äußerst wertvolle Quellen zu dem Thema:
Atlassian, Confluence, Enterprise Wiki, Seibert-Media