Enterprise Wikis

Besonders in jungen Start-Ups ist es nichts Ungewöhnliches; eher konservative Firmen tun sich meist schwerer. Die Rede ist von der Einführung eines Enterprise Wikis wie Atlassian Confluence.

Ich hatte heute Kontakt mit einem Berater von Seibert-Media, eine in Wiesbaden ansässige Firma, die viel Erfahrung aufweisen kann mit der Einführung firmenweiter Wikis.

Dabei ist der Begriff Wiki noch zu wenig und für viele ein vorbelegtes Unwort, denkt man doch zu leicht an Wikipedia. Confluence ist eigentlich eine komplette Kollaborations-Platform, die es ermöglicht, verschiedene Bereiche (Spaces) zu definieren, in denen man sich austauschen kann. Der entscheidende Unterschied in der Denkweise des Informationsaustausches ist der Übergang vom Push- zum Pull-Prinzip.

Während ich mit E-Mails jeden belästigen muss, der vielleicht an der Information interessiert sein könnte (push), kann man sich in einem Wiki bestimmte Inhalte abonnieren und erhält somit die Informationen, die für mich relevant sind (pull). Kommentare an Wiki-Seiten bieten einen direkten Austausch und bewirken einen enormen Mehrwert.

Durch diese Art der Informationsbereitstellung bin ich besser darüber informiert, wer sich mit welchen Themen auskennt oder welches Projekt gerade welches Problem gelöst hat. Gerade in verteilten Standorten ermöglicht dies erst die Zusammenarbeit. Microblogging (Statusmeldungen á la Facebook) informieren darüber, woran ein Mitarbeiter gerade arbeitet.

Die oberste Prämisse dabei ist natürlich, dass ein solcher Wissensaustausch auch vom Unternehmen gewollt ist. Manche Firmen müssen hier erst einen Kulturwandel durchlaufen – das ist nicht einfach und erfordert Zeit und viel Fingerspitzengefühl bei der Einführung.

Die folgenden zwei Bücher seien nach Meinung des Experten äußerst wertvolle Quellen zu dem Thema:

 

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